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Gelsenkirchen, 21.08.2013

Rot-/Grün setzt Veggie Day in der Regierung durch!

Die Grünen diskutieren schon lange über einen fleischlosen Tag pro Woche in Deutschlands Kantinen, jetzt ist es soweit. Sogar Angela Merkel und die CDU wurden überzeugt, der Veggie Day wird endgültig eingeführt.


Spitzenkandidatin Katrin Göring-Eckardt schwärmt schon lange von einem Donnerstag nur mit vegetarischen Gerichten. Laut einer Vertrauten Angela Merkels hat Frau Göring-Eckhardt nun auch die Bundesregierung von ihrem Konzept überzeugt.

Ein Veggie-Day ist in mehreren Städten wie Bremen schon lange im Einsatz und soll nun auf ganz Deutschland übertragen werden.

Bisher hat sich die Bundesregierung und die FDP lautstark gegen die Bevormundung der Bürger gewährt. FDP-Spitzenkandidat Rainer Brüderle sagte „Bild“, die Menschen seien klug genug, selbst zu entscheiden, wann sie Fleisch und Gemüse essen. „Menschen ständig Vorschriften zu machen, ist nicht mein Verständnis von Freiheit und Liberalität.“ Brüderle: „Was kommt als nächstes? Jute-Day, Bike-Day, Green-Shirt-Day?“ Doch so schnell kann sich das Blatt wenden, der Veggie-Day soll wohl endgültig eingeführt werden.

Da tut sich die Frage auf, ist dieses neue Konzept reiner Wahlkampf für Frau Merkel oder steht sie wirklich hinter diesem Projekt? Und vor allen Dingen was halten die Bürger von dieser Richtlinie?

Wie in vielen Studien bereits bewiesen wurde, essen viele Bundesbürger große Mengen Fleisch, die die empfohlenen Mengen deutlich überschreiten. Aber sollte man die Entscheidung über den eigenen Fleischkonsum nicht jedem einzelnen Bürger selbst überlassen!?

Viele Bundesbürger wehren sich schon seit Wochen gegen die Bevormundung der Grünen Partei, was sich auch deutlich auf die Wählerstimmen auswirkte. Doch wie schaut es jetzt auch, wenn sich schwarz-/gelb auf die Seite der Grünen schlägt und den Veggie-Day noch im laufenden Wahlkampf durchsetzt? Welche Partei wird Wahlsieger werden?


Der Veggie-Day spaltet die Nation, wird er auch die Bundestagswahl spalten?











Besonders Bauhandwerk und Gastronomie suchen Auszubildende


Lehrlingsmangel macht sich verstärkt bemerkbar – Handwerkerschaft und IHK raten jungen Menschen zu Flexibilität


RAVENSBURG / kab/sem Handwerksbetriebe suchen händeringend nach Ausbildungswilligen – auch in Stadt und Kreis Ravensburg. Franz Moosherr, Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ravensburg, sieht in manchen Branchen einen dramatischen Bedarf an Nachwuchs. Auch die IHK Bodensee-Oberschwaben konstatiert zunehmenden Lehrlingsmangel. Für den Kreis Ravensburg hatte die Agentur für Arbeit Ende Juli 702 unbesetzte Lehrstellen in Handel, Handwerk und Gewerbe gemeldet. Bei den IHK-Berufen wurden in der Region 2027 Ausbildungsverträge neu abgeschlossen, 51 weniger als im Vorjahr, ein Minus von rund 2.5 Prozent.



Exakte Zahlen über freie Ausbildungsplätze im Handwerk hat Moosherr nicht vorliegen, da nur wenige Betriebe ihre freien Lehrstellen bei der Agentur für Arbeit, beziehungsweise der Lehrlingsbörse der Handwerkskammer Ulm anmeldeten. Aus Kontakten mit Innungsfachbetrieben wisse er jedoch, dass viele Betriebe noch händeringend motivierte und leistungsbereite junge Menschen aller Schulabschlüsse suchen.

Er schätzt die Zahl der bis noch unbesetzten Lehrstellen im Handwerk des Kreises auf über 200. Der Geschäftsführer der Kreishandwerkerschaft Ravensburg befürchtet, dass auch im Jahr 2013 rund 100 bis 150 Ausbildungsplätze nicht besetzt werden können. Das sei bedauerlich, so Moosherr, denn „die Chancen für junge Menschen, Karriere mit Lehre zu machen, sind riesig“. Laut IHK-Umfrage konnten 2012 knapp über 20 Prozent der Ausbildungsbetriebe offene Stellen nicht besetzen. Angesichts sinkender Schülerzahlen und dem allgemeinen Trend hin zu Hochschulen sei damit zu rechnen, dass die Schere noch weiter auseinandergehe, so die Einschätzung von IHK-Hauptgeschäftsführer Peter Jany.


Besonders schwer tut sich nach Einschätzung der Kreishandwerkerschaft das Bauhauptgewerbe, das Nahrungsmittel- und das Friseurhandwerk. Junge Leute wüssten oft nicht, „wie modern und zukunftsfähig diese Ausbildungsberufe sind“, so Moosherr. Aber auch die in der Beliebtheitsskala traditionell oben stehende Kfz-Branche sowie das Schreiner- und Elektrohandwerk hätten noch freie Lehrstellen. Bei den IHK-Berufen sind vor allem Gastronomie, Logistikbranche und Einzelhandel auf der Suche nach Azubis. Noch gut mit Bewerbern versorgt seien die Medienberufe und Ausbildungsgänge zum Kaufmann. Jany rät jungen Leuten zu Flexibilität, gerade den rund 350 Bewerbern, die bei der Arbeitsagentur Ende Juli noch auf der Suche nach einem Ausbildungsplatz registriert waren und verweist auf die bundesweite Lehrstellenbörse (www.ihk.lehrstellenboerse).

Wichtig sei, dass sich die Betriebe als attraktive Ausbildungsbetriebe auch in der Öffentlichkeit präsentieren. Dazu nutzt das Handwerk schon seit vielen Jahren die Bildungsmesse und die sozialen Medien, um bei den Jugendlichen die Lust auf eine handwerkliche Ausbildung zu wecken. Die Betriebe selbst seien bestrebt, den dringend notwendigen engen Kontakt zu den örtlichen Schulen zu intensivieren. Moosherr: „Bildungspartnerschaften sind das probate Mittel, junge Nachwuchskräfte zu gewinnen.“

Mangelnde Ausbildungsreife

Auch die IHK rät Betrieben zu direktem Kontakt zu Schulen und zu Bildungspartnerschaften. Die beste Werbung seien eine qualitativ hochwertige Ausbildung und ein guter Umgang mit den Azubis. Doch andererseits verweist die IHK auch auf mangelnde Ausbildungsreife vieler Bewerber. Das führe in immer mehr Unternehmen zu Problemen. 55 Prozent organisierten deshalb betriebsinterne Nachhilfe.

(Erschienen: 13.08.2013 17:25)



Quelle: schwäbische.de











Feinschmecker wählt Deutschlands beste Restaurants

14. August 2013

HAMBURG. Das Bean & Beluga in Dresden ist vom Magazin Der Feinschmecker zum „Restaurant des Jahres 2013“ gewählt worden. Auch in schwierigen wirtschaftlichen Zeiten und in einer kulinarisch eher weniger gesegneten Region habe
Stefan Hermann unbeirrt die Gourmetküche gepflegt, begründete das Magazin seine Entscheidung.

Hermann gelinge die Balance zwischen Küche und Finanzmanagement. Seit Eröffnung seines Gourmetrestaurants im Jahr 2007 habe er sich in Dresden ein Genuss-Imperium aufgebaut. Außer dem Restaurant führt Hermann eine Tages- und Weinbar, einen Feinkostladen, eine Kochschule und ein Cateringgeschäft. Hermann bewirtschaftet außerdem die Semperoper und das Schauspielhaus.

Höchstnoten verteilte Der Feinschmecker außerdem an die
Schwarzwaldstube im Hotel Traube-Tonbach in Baiersbronn, das Gästehaus Erfort in Saarbrücken, das Gourmetrestaurant Überfahrt in Rottach-Egern oder das Victor's Gourmet-Restaurant in Nennig.

Der Titel "Koch des Jahres 2013" geht an Johannes King


Mit dem Titel „Koch des Jahres 2013“ zeichnet das Magazin diesmal Johannes King vom Söl’ring Hof auf Sylt aus. King habe den Begriff der regionalen Küche neu definiert. Ein eigener Bauernhof des Restaurants liefere ihm Kräuter, Obst, Gemüse und Gänse. Sogar Honig von eigenen Bienen verwende er im Restaurant. Der Fisch (Leseprobe und weitere Informationen zum Buch "Fisch") komme zum Teil vom eigenen Kutter, Muscheln sammle das Team selbst  – und zwar aus der Nordsee. Johannes King bereite aus den Zutaten eine moderne und nachhaltige Küche zu. So steht auf seiner Menu-Karte zum Beispiel „Meeresfrischer Muschelsalat mit Gurkengelee und Meerrettichschnee“.

Zum „Besten Koch“ wurden
Harald Wohlfahrt (Schwarzwaldstube, Baiersbronn) und Joachim Wissler (Vendôme, Bergisch Gladbach) gewählt. Für die „Beste Trendküche“ dieses Jahres wird Tim Raue in Berlin ausgezeichnet. Das „Beste Restaurant auf dem Land“ ist laut Feinschmecker das Gourmetrestaurant Lerbach in Bergisch Gladbach, das „Beste Szenerestaurant“ die Sansibar auf Sylt.

Das Magazin Der Feinschmecker veröffentlicht jedes Jahr in seiner September-Ausgabe den Guide „Die 800 besten Restaurants in Deutschland“. Rund 1000 Restaurants habe das Magazin für die Wahl 2013/2014 besucht und getestet. red/sr



Quelle: AHGZ Online














09.08.2013 Inland
Steuersenkung in Gastronomie verlangt

München (dpa/nd). Vertreter verschiedener bayerischer Verbände haben erneut eine reduzierte Mehrwertsteuer in der Gastronomie verlangt. Es gehe um die Gleichbehandlung der gastronomischen Betriebe mit Bäckern, Metzgern und dem Lebensmitteleinzelhandel, sagte der Präsident des Bayerischen Hotel- und Gaststättenverbandes, Ulrich Brandl am Donnerstag in München. »Dieser Steuer-Wirrwarr macht keinen Sinn und deshalb fordere ich einen einheitlichen Steuersatz für alle Lebensmittel. Egal welcher Art, wo gekauft oder wie gegessen.« Es sei nicht nachvollziehbar, dass auf eine Brotzeit im Stehen 7 Prozent, am Tisch aber 19 Prozent Mehrwertsteuer erhoben werde.






Quelle: Neues Deutschland